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Was ist das Ziel der Dresdner Burnout Studie?

Der Begriff Burnout fand vor mittlerweile 30 Jahren Einzug in die Fachliteratur. Seither gibt es zahlreiche Studien, die dem Phänomen des "Ausbrennens" auf den Grund gehen wollen. Allerdings herrscht erstaunlich wenig Konsens darüber, was die Begrifflichkeiten, Symptome und den Verlauf von Burnout betrifft. Vielfach scheint eine Einigung lediglich darin zu bestehen, dass es keine Einigung gibt. Eine ursprünglich, auf soziale Berufe eingeschränkte Definition erfuhr über die Jahrzehnte eine Metamorphose, die noch lange nicht abgeschlossen zu sein scheint. Die Dresdner Burnout Studie setzt es sich zum Ziel, über eine systematische Erfassung diverser Risiko- und Schutzfaktoren auf unterschiedlichen Ebenen (soziales Umfeld, berufliche Organisation, Individuum) in unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen bisherige Erkenntnisse zu prüfen und um neue zu erweitern. Der bislang vorherrschende Mangel an systematischen, weitreichenden und Lebensphasen-begleitenden Studien soll hiermit behoben werden, um damit dem Ziel einer einheitlichen, umfassenden Definition von Burnout näher zu rücken.

Bei der Dresdner Burnout Studie stehen somit folgende Fragen im Zentrum des Forschungsinteresses:

Welche Merkmale des Individuums (z.B. biologische Marker, Persönlichkeitsfaktoren) und der Lebens- und Arbeitssituation tragen dazu bei, dass sich ein Burnout entwickelt, und wie wirken die einzelnen Merkmale im Zusammenspiel?

Wer ist einem hohen Burnout-Risiko ausgesetzt und wer nicht?

Lässt sich ein Burnout-Risiko bereits frühzeitig erkennen, noch bevor ein finales Stadium des "ausgebrannt seins" erreicht wurde?

Welche Maßnahmen können von Seiten des Individuums und/oder der Organisation getroffen werden, um ein Burnout zu verhindern?